Zum Inhalt springen

Optimierung eines Nahwärmenetzes

Die Zielsetzung dieser Gebäudetechnik-Diplomarbeit war es, die Unterschiede zwischen einem bestehenden und einem nach Stand der Technik ausgeführten Heizwerk aufzuzeigen. Durchgeführt wurde die Diplomarbeit von den Abendkolleg-Maturanten Alexander Ghirardini, Christoph Kirnbauer, Miriam Rebecca Herlicska und Paul Unger, Betreuer waren die Professoren Judith Fenz und Wilhelm Zapfel.

Das Biomasse Kraftwerk und das dazu gehörige Wärmenetz ist seit 1997 in Betrieb und wurde nach dem damaligen Stand der Technik errichtet. Aus diesem Grund wurde in dieser Diplomarbeit das Fernwärmenetz inklusive Heizhaus mit einem Fernwärmenetz, das nach dem QM-Holzheizwerke-Leitfaden geplant wurde, verglichen.

Dafür wurde das bestehende Rohrnetz, der abnahmeseitigen Wärmebedarf, die Hydraulik des Kesselraumes sowie die Regelung des Biomassekessels analysiert und diese Ergebnisse den errechneten Werten einer Heizzentrale, einer effektiven Biomassekesselregelung und eines auf die Bedürfnisse der Kunden angepasstes Rohrnetzes gegen über gestellt. Des Weiteren wurden die Energieeinsparungen eines Fernwärmenetzes, welches nach dem Leitfaden der QM-Heizwerke geplant und ausgeführt wird, aufgezeigt und damit bewiesen, dass sich eine mittelfristige Investition lohnt.