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Feierlicher Spatenstich für den Zubau der HTL Pinkafeld

Am Freitag, 4. September, führten Bildungsminister Heinz Faßmann, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, BIG-Geschäftsführer Wolfgang Gleissner, Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz, Bürgermeister Kurt Maczek und Direktor Wilfried Lercher den feierlichen Spatenstich für den Zubau und die Teilsanierung der HTL Pinkafeld durch. Die Bundesimmobiliengesellschaft und das Bildungsministerium investieren 18 Millionen Euro, die Fertigstellung des Gesamtprojekts, das in drei Stufen erfolgt, ist für Jänner 2024 geplant.
Zahlreiche Ehrengäste waren der Einladung zur Feier gefolgt, die Brassband der HTL Pinkafeld begleitete den Festakt musikalisch.

„Starke Schulen brauchen nicht nur moderne Lerninhalte und bedarfsgerechte Ressourcen, sondern auch eine entsprechende bauliche Infrastruktur. Schließlich verbringen die jungen Menschen sehr viel Zeit in der Schule. Klares Ziel ist es daher, an unseren Schulen bestmögliche Rahmenbedingungen sowohl für unsere Schülerinnen und Schüler als auch für unsere Lehrerinnen und Lehrer zu schaffen. Wir investieren in den nächsten zehn Jahren rund 2,4 Milliarden Euro in Neubauten, Sanierungen und Erweiterungen und schaffen damit beste Voraussetzungen und optimale Lernumgebungen. Die HTL Pinkafeld ist eines von vielen Leuchtturmprojekten“, so Bildungsminister Heinz Faßmann.

„Die Erweiterung und Sanierung der HTL Pinkafeld ist Teil des neuen SCHEP und ein wichtiger Beitrag zur Bildungsinfrastruktur im Burgenland. Nach Fertigstellung im Spätsommer 2022 stehen der Schule weitere rund 4.300 Quadratmeter für eine zeitgemäße Ausbildung zur Verfügung. Zeitgemäß wird außerdem die nachhaltige Temperierung des Gebäudes, die wir mittels Fern- und Erdwärme sowie einer Nachtlüftung und Bauteilaktivierung erreichen“, sagt Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der BIG.

„Die Schulgemeinschaft der HTL Pinkafeld freut sich sehr, dass es nach Jahren der Planung und Vorbereitung jetzt losgeht. Ein Spatenstich vor diesem Hintergrund und in dieser finanziellen Dimension ist auch ein besonderes Highlight für mich als Schulleiter, denn die Erweiterung und Teilsanierung bringt letztlich für die Schüler und Lehrer ein optimales räumliches Umfeld, damit Schule noch besser gelingen kann“, freut sich Wilfried Lercher, Direktor der HTL Pinkafeld.

„Die Region entwickelt sich. Rund 235 Millionen Euro fürs Krankenhaus Oberwart, 30 Millionen für die FH Pinkafeld, 12 Millionen für das Landesmuseum in Stadtschlaining und 18 Millionen an diesem Standort sind wichtige Investitionen. Die HTL Pinkafeld ist ein Bildungs-, Wirtschafts- und Gesellschaftsmotor für die gesamte Region“, so LH Hans Peter Doskozil.

„Pinkafeld ist die Hochburg der Bildung im Südburgenland. In die HTL werden 18 Millionen investiert, in die Fachhochschule rund 30 Millionen. Das sind wichtige Investitionen in die Zukunft“, betont Pinkafelds Bürgermeister 3. LT-Präs. Kurt Maczek.

Flächenerweiterung und Bestandssanierung 

Auf der Fläche zwischen Meierhofplatz und Steinamangerstraße entsteht ein Neubau, der künftig vierzehn Stammklassen, zehn Sonderunterrichtsräume und Pausenflächen beherbergt. Damit wird der stetig wachsenden Schüleranzahl Rechnung getragen. Des Weiteren finden im Neubau Aufenthaltsräume für das Lehrpersonal Platz. Zusätzliche Fläche entsteht außerdem durch den Zubau eines Mehrzwecksaals, der westlich an das bestehende Hauptgebäude anschließt.

Im Zuge der zweiten Bauphase werden Teilbereiche des Hauptgebäudes sowie der Verbindungstrakt zum Internatsgebäude instandgesetzt. Dabei unterzieht die BIG das Erd- und erste Obergeschoß des Hauptgebäudes einer Funktionssanierung. Der Verbindungstrakt erhält eine Oberflächensanierung und wird mittels Arbeiten an Fenstern, Fassade und Dach thermisch überholt. Nach Abschluss der Bauarbeiten verfügt die HTL Pinkafeld zudem über einen neuen Vorplatz und Eingangsbereich.

Fokus auf Nachhaltigkeit 

Für die Temperierung des neuen Schulgebäudes wird auf nachhaltige Systeme gesetzt. Im Sommer wird die Überhitzung des Gebäudes auf zwei verschiedenen Arten vermieden. Einerseits mittels Nachtlüftung, bei der kühle Außenluft ins Gebäude geleitet wird, andererseits mittels Bauteilaktivierung, wobei die Decken und Fußböden mit Wasser gekühlt werden. Im Winter erfolgt die Wärmeversorgung über eine Kombination von Erd- und Fernwärme, welche ebenfalls die Bauteilaktivierung und Fußbodenheizung versorgt. Durch die integrierte Wärmerückgewinnung kann mehr als die Hälfte der eingesetzten Energie eingespart werden. Zudem wird am Dach des Neubaus eine Photovoltaikanlage installiert.

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