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Smart Home-Modernisierung eines Bestandsgebäudes

Die Studierenden des Gebäudetechnik-Abendkollegs Besmir Aliu, Ewald Pammer und Matthias Bürger machten es sich zur Aufgabe, in ihrer Diplomarbeit ein bestehendes Gebäude zu einem „Smart Home“ zu modernisieren.

Die Pläne des Bestandsgebäudes, das in der Nähe von Riegersburg in der Steiermark steht, wurden auf den aktuellen Stand gebracht und digitalisiert. Die Heizlast für den Ist-Stand sowie für den Stand nach der Modernisierung wurde ermittelt. Der bestehende Kohle-Öl-Kessel wurde durch eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdkollektor ersetzt und auf die berechnete Heizlast ausgelegt, um den erforderlichen Heizbedarf nach der Sanierung decken zu können. Eine Photovoltaik-Anlage mit Speichereinheit soll in Zukunft für die konstante Stromversorgung der Beleuchtung und der Alarmanlage dienen. Die Speicher wurden auf mindestens zwei Stunden Vollbelastung der Beleuchtung ausgelegt. Eine Wohnraumlüftung für die Behaglichkeit und den Erhalt der Bausubstanz wurde ebenso für das Projekt vorgesehen.

Eine Photovoltaik-Anlage, eine Solaranlage, eine Wärmepumpe und die Wärmedämmverbund Fassade sorgen nun nicht nur für ein reines Gewissen gegenüber der Umwelt, sondern tragen auch zum Wohlbefinden im Gebäude bei. Ein weiterer positiver Effekt bei der Modernisierung ist die Einsparung von Betriebskosten. Eine ganz klar gewonnene Erkenntnis aus der Arbeit ist: Bei dem Gedanken eines Umbauvorhabens muss zuerst abgewogen werden, welche Systeme aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit präferenziert werden. Hierbei muss beachtet werden, dass das gewünschte System auch zu den geologischen, standort- und baulich bedingten Gegebenheiten passt, oder diese sogar als Vorteil nutzen kann. Abschließend ist zu sagen – Planung ist alles!