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Elektronik-Maturanten entwickeln „Digitale Fabrik der Zukunft“-Modell

Im April wurde die Diplomarbeit „Logistikhaus für Robotiklabor“ von den Maturanten Manuel Dutka, Benjamin Teubel und Christoph Laschober an den Auftraggeber HTL-Pinkafeld übergeben. Betreut wurde diese Diplomarbeit von Prof. Dipl.-Ing. Thomas Schlaudoschitz.

Roboter bewegt sich autonom im Haus

Die zunehmende Automatisierung in der Industrie wird unter dem Begriff „Industrie 4.0“ oft erwähnt. Mit Diplomarbeiten soll für das Robotiklabor eine „digitale Fabrik der Zukunft“ im Kleinformat nachgebaut werden, das dann später für Laborübungen zur Verfügung stehen soll. Ziel dieser Diplomarbeit war die Entwicklung eines automatisierten Logistikhauses, das von den in der Elektronik-Abteilung vorhandenen Schulrobotern durchfahren und bedient werden kann. Der Schulroboter soll sich dabei vollkommen selbstständig im Haus bewegen können, Türen öffnen, Becher entnehmen und transportieren und auch Aufzug fahren können. Die Kommunikation des Roboters mit dem Haus erfolgt durch RFID-Chips, Infrarot-Sensoren und einer Kamera.

Vielfältiges Wissen zur Umsetzung notwendig

Neben Know-How aus den verschiedensten Bereichen der Elektronik, wie Hardware-Design, Kommunikationstechnik und Softwaretechnik war auch neu zu erlernendes Wissen notwendig, speziell in Bereich der Mechanik. Bei der Entwicklung wurden auch moderne Verfahren wie z.B. 3D-Druck und CNC–Fräsen verwendet.