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Handbuch für Brandentrauchung unterstützt Feuerwehr-Einsatzkräfte

Vor Kurzem wurde die HTL Pinkafeld-Diplomarbeit „Analyse von verschiedenen mobilen Brandentrauchungsventilatoren zur Unterstützung von Einsatzkräften“ von den Gebäudetechnik-Maturanten Johannes Frühwirth, Jonas Kober und Alexander Fuchs an das Landesfeuerwehrkommando Burgenland übergeben. Der Betreuer der Arbeit, Dipl.-Ing. Peter Gesslbauer, ist selbst aktives Mitglied der Feuerwehr.

Jede Feuerwehr profitiert

Jede Feuerwehr muss sich mit der Thematik der Brandentrauchung auseinandersetzen. Im Brandfall zählt jede Sekunde und entscheidet oft über Leben und Tod. Aber nicht nur das Feuer behindert die Lebensretter bei ihrer wichtigen Aufgabe, auch der Brandrauch ist oftmals ein wesentliches Problem. Mithilfe von Brandentrauchungsventilatoren ist es möglich diese Behinderung zu bändigen. Es fehlen jedoch Richtwerte, mit denen die unzähligen Methodiken der mobilen Brandentrauchung verglichen werden können.
Dieser Problematik war sich auch das Landesfeuerwehrkommando Burgenland bewusst und beauftragte die drei HTL-Diplomanten mit der wichtigen Aufgabe, ein Dokument zu erarbeiten, mit dem es jeder Feuerwehr möglich ist, die Brandentrauchungsventilatoren nach bestmöglichen Ermessen zu bedienen. Die Gebäudetechnikmaturanten erarbeiteten diverse realitätsnahe Szenarien, welche echten Brandfällen ähnelten. Das daraus entstandene Handbuch ist für jede Feuerwehr hilfreich und wird vielleicht dazu beitragen Leben zu retten.

Die Vertreter des Landesfeuerwehrkommandos LBD Ing. Alois Kögl und ABI Josef Straß waren bei der Projektübergabe sehr erfreut über die gewissenhafte Ausführung des Handbuchs und bedankten sich bei den Maturanten sehr herzlich für die Unterstützung.