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Waltraud Schober: 44 Jahre im Dienst der HTL Pinkafeld

Waltraud Schober, die derzeit dienstälteste Sekretärin der HTL Pinkafeld, wird mit 1. September 2018, nach beinahe 44 Jahren Dienst an der Schule, in Pension gehen.

Nach ihrer dreijährigen Ausbildung an der Handelsschule Oberwart arbeitete Waltraud Schober ein Dreivierteljahr bei der Baufirma Lehner in Pinkafeld. Von einer Bekannten bekam sie den Tipp, dass eine Sekretärinnenstelle an der erst 1967 eröffneten HTL ausgeschrieben wäre. „Ich habe mich gleich beworben und musste als Aufnahme-Test ein Diktat des Direktors mit der Schreibmaschine schreiben. Danach wartete ich ein paar Monate. Ich glaubte schon, es wird nichts“, erzählt Waltraud Schober mit einem Lächeln.

Sie erhielt die Stelle und trat am 9. Oktober 1974 ihren Dienst an. Bis heute ist sie für sämtliche administrative Tätigkeiten für das Lehrpersonal tätig und verantwortlich. Dabei hat sie viele Veränderungen mitgemacht: Gab es an ihrem ersten Arbeitsplatz nur eine mechanische Schreibmaschine, so arbeitet sie heute mit einem Schulverwaltungsprogramm auf dem Computer. „Am Beginn war das Arbeiten umständlicher als heute. Es gab so viele Papiere“, sagt sie. Waltraud Schober hat unter allen bisherigen vier Direktoren gearbeitet. Es sei zwar jeder eine andere Persönlichkeit gewesen, „aber ich habe mich immer wohlgefühlt und bin mit allen gut ausgekommen“, erzählt sie weiter. „Als ich kam, hatte die Schule zwei Abteilungen und es gab circa 70 Lehrer. Jetzt sind es vier Abteilungen und 163 Lehrer. Natürlich ist die Arbeit mehr geworden.“

Ihre Arbeit charakterisiert sie so: „Genauigkeit ist sicher erforderlich. Meine Meldungen haben konkrete finanzielle Auswirkungen. Ein Fehler – und der Lehrer bekommt falsch ausbezahlt.“

Dazu, dass Waltraud Schober demnächst in Pension geht, sagt sie: „Ich hätte mit 60 bereits in Pension gehen können, aber ich habe verlängert. Ich habe den Großteil meines Lebens hier verbracht. Es waren schöne Zeiten. Im Oktober werden es 44 Jahre. Mir kommt´s gar nicht so lange vor. Ich bin ein Urgestein an der Schule, kann man sagen. Ich habe meine Tätigkeit gerne, mit Freude gemacht. Dabei hatte ich mit vielen Personen zu tun. Da ich ein sehr kommunikativer Typ bin, wird mir das fehlen.“ Trotzdem hat sie schon Pläne für die Zeit nach der Pensionierung: So möchte sie sich in Zukunft vermehrt sportlichen Aktivitäten widmen und reisen. Ein konkretes Ziel hat sie bereits: „Ich möchte zum Nordkap.“

Waltraud Schober wird mit „ihrer“ Schule auch über die Pensionierung hinaus in Verbindung bleiben: „Zur nächsten Adventfeier komme ich sicher oder auch gern zu den Schulfesten“, betont sie.
Die Schulgemeinschaft der HTL Pinkafeld dankt herzlich und wünscht für den nächsten Lebensabschnitt alles Gute!