Diözesandirektor Norbert Filipitsch überbrachte bei einem Besuch in der HTL Pinkafeld am 6. Mai 2026 im Namen von Missio Österreich Direktor Wilfried Lercher und den beteiligten Religionslehrern ein herzliches Danke für die langjährige Unterstützung der Jugendaktion.
Ziel der Aktion ist es, internationale Hilfsprojekte der Päpstlichen Missionswerke durch Spenden für Pralinen und Chips aus fairem Handel zu ermöglichen. Bereits achtzehnmal hat sich die größte berufsbildende Schule des Burgenlands daran beteiligt, zuletzt mit einem Spendenergebnis von mehr als 8.200 Euro. Damit hat die HTL Pinkafeld zum wiederholten Mal auch 2025 das österreichweit beste Spendenergebnis unter allen Schulen erzielt.
„Aus meiner Sicht geschieht Jahr für Jahr durch die Missio Jugendaktion Außergewöhnliches an unserer Schule. Viele können im wahrsten Sinne des Wortes den süßen Geschmack von sozialem Bewusstsein verkosten und selbst zum Salz für die Erde werden – die konkrete Lebenssituation benachteiligter Menschen entscheidend „fair-ändern“. Es erfüllt mich mit Freude, Teil des globalen Missio-Erfolgsprojekts sein zu dürfen“, sagt Peter Baumann, einer der beteiligten Religionslehrer.
Urkunde und Esel
Als sichtbaren Dank erhielt die HTL Pinkafeld eine von Nationaldirektor Karl Wallner unterzeichnete Urkunde und Direktor Lercher sowie die beteiligten Religionslehrer einen Stoffesel, ein Symbol der kirchlichen Hilfsorganisation. „Der Esel, den Jesus selbst für seinen Einzug in Jerusalem auswählte, trägt den Herrn – und wird so zu einem stillen, aber kraftvollen Zeichen. Er verkörpert Opferbereitschaft, Geduld, Ausdauer, Sanftmut und Bescheidenheit, aber auch eine gewisse Sturheit und Beständigkeit. Ohne Waffen, ohne Hörner, schlicht und belastbar, steht er im Kontrast zu weltlicher Macht und Gewalt. Zugleich kann der Esel als Sinnbild für jene verstanden werden, die in seinem Geist wirken – Menschen, die wie Missionare treu, unscheinbar und demütig ihren Dienst tun und dabei große Lasten tragen“, erklärt Daniela Ploberger, Head of Campaigning und damit Projektverantwortliche der Päpstlichen Missionswerke in Österreich.

