Mitte Mai fand die von Prof.in Birgit Stephan in Kooperation mit der Industriellenvereinigung Burgenland organisierte Veranstaltung „FIT goes BGLD“ an der HTL Pinkafeld statt. Mehr als 50 interessierte Schülerinnen holten sich Tipps und Tricks für einen gelungenen Studien- und Berufseinstieg und tauschten sich mit Technikerinnen aus, die von ihrem Werdegang und ihren Erfahrungen berichteten.Nach der Begrüßung durch Dir. Wilfried Lercher, Dr.in
Ingrid Puschautz-Meidl von der Industriellenvereinigung Burgenland und BSc Antonia Schmid von FIT Sprungbrett hielt FIT-Botschafterin Kathrin Neuherz, selbst Absolventin der HTL Pinkafeld, die Eröffnungsrede und informierte über die Informationsmöglichkeiten durch FIT Sprungbrett. Weiters fand sie ermutigende Worte an die anwesenden HTL-Schülerinnen der 3. und 4. Jahrgänge aller vier Abteilungen, auch nach Abschluss der HTL Weiterbildungsmöglichkeiten im MINT Bereich in Angriff zu nehmen und in der Technik zu bleiben.
Im Anschluss hatten die Schülerinnen die Möglichkeit, an die Expertinnenrunde Kathrin Neuherz, Studentin der FH St. Pölten, Dr.in Ronke Babajide, Role Model und Absolventin der Universität Wien, BA MA Sabine Zant von der FH Burgenland, Marketing und Kommunikation, BSc Daniela Fuchs von der Universität für Bodenkultur Wien, Stabsstelle Lehre, Fragen zu stellen. Dabei wurden verschiedene Themen wie Werdegang der Expertinnen, Jobaussichten, Verdienstmöglichkeiten, Aufstiegschancen, Durchsetzungsvermögen gegenüber Männern, aber auch die Bewältigung von Selbstzweifel, Umgang mit Vorurteilen von Frauen in der Technik, Erwerbung von Kompetenzen, Mut für Neues und vieles mehr aufgegriffen. Die Expertinnen hatten unterschiedliche Zugänge zu den jeweiligen Themen und konnten zahlreiche hilfreiche Tipps geben. Alle waren sich über die Wichtigkeit einig, dass mehr Mädchen und Frauen technische Berufe ergreifen sollen.
Danach daran gab MA Katharina Feigl Inputs über die Tätigkeit der ÖH Maturant*innenberatung, die zu Themen wie Studienwahl, Berufsmöglichkeiten, Stipendien und vieles mehr Hilfestellung geben kann.
Resümee war, dass es noch viel zu tun gibt, um das Frauenbild in der Technik zu stärken. Es ist noch immer nicht selbstverständlich, dass Frauen in der Technik akzeptiert werden, alleinige Kompetenz reicht nicht aus, um als Frau zu bestehen. Diversität in der Technik ist aber mehr denn je gefordert, um in Zeiten von Klimawandel, Digitalisierung, virtuell Reality, soziale Medien uvm. verschiedenste Lösungen und Wege für eine bessere Welt von morgen zu finden.
Die HTL-Schülerinnen waren bei allen Programmpunkten mit voller Aufmerksamkeit dabei und nutzen die Möglichkeit, jederzeit Fragen stellen zu können, sehr intensiv.






