Bereits seit einigen Jahren gibt es auf Initiative von Prof. Alexander Eaton, der als Native Speaker Englisch an der HTL Pinkafeld unterrichtet, Kooperationen und einen Schüler*innenaustausch mit Schulen in den USA. Durch seine guten Kontakte kommt nun eine weitere Partnerschaft mit den Academies of Loudoun aus Virginia zustande.
So konnte Dir. Wilfried Lercher am „Tag der offenen Tür“ als besondere Gäste deren Direktorin Dr. Tinell L. Priddy und ihre Vizedirektorin Jennifer H. Chang begrüßen. Die Schule mit Technikschwerpunkt hat 2500 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 18 Jahren und liegt 40 Kilometer westlich von Washington DC.
Bereits am „Tag der offenen Tür“ wurde nach interessanten Gesprächen und tollen englischsprachigen Führungen durch die Schüler*innen für die Gäste aus den USA und die HTL-Schulleitung schnell klar, dass es viele Überschneidungen und Anknüpfpunkte in der Ausbildung gibt.
Kooperation mit technisch-wissenschaftlichem Schwerpunkt
Bei einem abschließenden Meeting einigte man sich auf eine technisch-wissenschaftliche Zusammenarbeit, die auf beiden Seiten des Atlantiks begabte Schülerinnen und Schüler fördern soll. Konkret wurde vereinbart, dass im Herbst 2025 die erste HTL-Arbeitsgruppe nach Washington DC reisen wird und im Jahr darauf amerikanische Schüler*innen ins Burgenland kommen. Die Schüler*innen werden bei Gastfamilien wohnen und so einen Einblick in das Alltagsleben ihrer gleichaltrigen Kolleg*innen sowie deren Familien erhalten.
Auch Sightseeing und der kulturelle Austausch werden wichtige Teile der neuen Kooperation sein. Gerade im historisch wichtigen Washington DC gibt es einiges zu lernen und zu erkunden, aber auch beispielsweise New York City ist nur zwei Bahnstunden entfernt.
Im Vordergrund stehen allerdings die internationale Projektarbeit und Kooperation der Schüler*innen, um dabei eine essentielle Grundlage für ihre zukünftigen beruflichen Tätigkeiten zu schaffen.
Kennen lernen der burgenländischen Kultur als wichtiger Kooperationsteil
Neben den Gesprächen und Aktivitäten über die beginnende Partnerschaft konnten die Gäste aus den USA auch Pinkafeld und das Südburgenland näher kennenlernen. So gab es eine Führung im Stadtmuseum Pinkafeld durch „Nachtwächter“ Prof. Christian Putz und ein „Privatkonzert“ des bekannten Pinkafelder Kirchenmusikers Peter Tiefengraber auf der neuen Orgel der Stadtpfarrkirche. Beim Besuch einer Vinothek und eines Buschenschanks mit Kellerführung erhielten die Gäste auch einen guten Eindruck der burgenländischen Weinkultur und der kulinarischen Besonderheiten der Region.






