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Wärmerückgewinnung aus Prozessabwasser bei Octapharma

Die Diplomarbeit „Wärmerückgewinnung aus Prozessabwasser“ wurde von den Gebäudetechnik-Maturanten Michael Kögler, Martin Kromp und Thomas Leitold für die Firma Octapharma in Wien erarbeitet, betreut wurde die Arbeit von Prof. Peter Gesslbauer.

Ziel der Arbeit war es, eine zukunftsorientierte Lösung zu finden, um das zu heiße Abwasser der Produktion auf eine niedrigere Temperatur zu reduzieren und diese entzogene Energie dann zum Temperieren der Räume weiterzuverwenden. Dafür wurden Konzepte erarbeitet und sich dann auf eines festgelegt. Dafür wurden ein selbstreinigender Filter und ein Spiralwärmetauscher ausgelegt. Des Weiteren wurde mithilfe der Firma Johnson Controls eine Ammoniakwärmepumpe ausgelegt und mögliche Aufstellungsorte erhoben. Zuletzt wurde eine Betriebskostenrechnung sowie eine mögliche CO2-Einsparung berechnet. Vorgabe der Firma Octapharma war es, eine wirtschaftliche und ökologische Verbesserung des Prozesses zu erarbeiten. Dies brachte viele Herausforderungen, die gelöst werden mussten. Diese wurden sorgfältig bewältigt und nun kann die Fa. Octapharme beim nächsten Betriebsshutdown die Umbauarbeiten durchführen.