Die Schüler Abdullah Ali, Philipp Rotheneder und Jakob Schwarz aus der Abteilung Elektronik und Technische Informatik der HTL Pinkafeld präsentierten ihre Diplomarbeit „A.U.R.A. – Artificial Unified Robotic Arm“ beim Finale des Bosch Innovationspreises in Wien.
Der kollaborative Roboterarm wird mithilfe eines Sensorhandschuhs gesteuert und überträgt die Bewegungen der menschlichen Hand auf den Roboter. Dadurch wird eine intuitive Bedienung ermöglicht, die vielfältige Einsatzmöglichkeiten in industriellen Arbeitsumgebungen eröffnet.
Bedeutender Wettbewerb für HTL-Abschlussarbeiten
Der Bosch Innovationspreis, der früher unter dem Namen „Technik fürs Leben-Preis“ bekannt war, zählt zu den bedeutendsten Wettbewerben für technische Abschlussarbeiten an österreichischen Höheren Technischen Lehranstalten.
Seit 2008 zeichnet die Bosch-Gruppe innovative, praxistaugliche und zukunftsweisende Projekte aus. Die Arbeiten werden insbesondere nach ihrem Innovationsgrad, der technischen Umsetzung, ihrer Praxistauglichkeit sowie ihrem ökologischen und wirtschaftlichen Nutzen beurteilt.
Bei der 19. Ausgabe des Wettbewerbs wurde mit 80 eingereichten Abschlussarbeiten von 203 Schüler*innen aus 27 HTLs ein neuer Teilnahmerekord erreicht. Die Projekte traten in den Kategorien Mobility, Industrial Technology und Connected Living sowie in der Sonderkategorie ACE-Challenge gegeneinander an. Insgesamt wurden 19 Arbeiten für das Finale ausgewählt und Mitte Juni in der historischen Fahrzeughalle der Robert Bosch AG präsentiert.
Intuitive Steuerung mit Sensorhandschuh
A.U.R.A. ahmt mithilfe eines Sensorhandschuhs die Bewegungen der menschlichen Hand nach. Der entwickelte Roboterarm kann dadurch besonders intuitiv gesteuert werden und bietet Potenzial für industrielle Tätigkeiten, bei denen hohe Präzision, Flexibilität oder ein besonderer Schutz der Beschäftigten erforderlich sind.
Die Diplomarbeit wurde von Dr. techn. Christian Paar betreut.
Unter den besten Projekten Österreichs
Mit ihrer Entwicklung konnten sich die drei Schüler gegen starke österreichweite Konkurrenz durchsetzen. A.U.R.A. wurde als eine der fünf besten Arbeiten in der Kategorie Industrial Technology für das Finale nominiert.
Die Finalteilnahme unterstreicht das hohe technische Niveau, den Innovationsgehalt und die praxisorientierte Umsetzung der Diplomarbeit. Gleichzeitig erhielten die Schüler die Möglichkeit, ihr Projekt einem Fachpublikum aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung zu präsentieren.
Wiederholte Erfolge der Abteilung Elektronik
Die Finalnominierung ist zugleich eine weitere bedeutende Anerkennung für die Abteilung Elektronik und Technische Informatik der HTL Pinkafeld. Diplom- und Abschlussarbeiten aus der Abteilung wurden bereits wiederholt für renommierte österreichweite Wettbewerbe nominiert und ausgezeichnet.
Diese kontinuierlichen Erfolge bestätigen die hohe Qualität der technischen Ausbildung, die engagierte Betreuung durch die Lehrenden sowie die enge Verbindung von Elektronik, Informatik, Sensorik, Automatisierung und Robotik.
Die erfolgreiche Präsentation von A.U.R.A. zeigt einmal mehr, welche innovativen und technisch anspruchsvollen Projekte im Rahmen der Ausbildung an der HTL Pinkafeld entstehen.



