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Rundholzbetonverbundbrücke

Im Rahmen ihrer Diplomarbeit an der Abteilung für Bautechnik entwickelten und planten Klaus Berger, Raffael Fritz und David Fuchs unter der Betreuung von Prof. Wolfgang Leeb eine Rundholz-Betonverbundbrücken (RBV) im untergeordneten Wegenetz.

Ziel der Arbeit war es, eine Brücke über den Kroisbach in der Gemeinde Grafenschachen zu konzipieren. Um ökologischen Ansprüchen gerecht zu werden und gleichzeitig ökonomische zu sein, wurde das System der Rundholz-Betonverbundbrücken weiterverfolgt. Dabei wurden alle relevanten Dimensionen und Ausführungsdetails so aufbereitet, dass sie eine direkte und unkomplizierte Anwendung in der Baupraxis erlauben.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit lag auf der Analyse der Materialeigenschaften von Rundholz. Im Vergleich zu bearbeitetem Schnittholz bietet Rundholz durch seine gewachsene Struktur und die damit verbundene hohe Tragfähigkeit signifikante statische Vorteile. Diese Qualitäten machen es zu einem idealen Werkstoff für die schnelle und effiziente Errichtung von Brücken im ländlichen Raum. Darüber hinaus befasste sich das Team intensiv mit den spezifischen technischen Verbindungstechniken und Konstruktionsdetails, die für die Langlebigkeit und Sicherheit von Verbundtragwerken entscheidend sind.

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